Kontaktlinsen – Der bessere Blick
Januar 11, 2009 at 9:20 am 2 Kommentare
Seit etlichen Jahren erfreuen sich diverse Brillenmodelle ganz besonderer Beliebtheit. Dennoch ist im Rahmen der Augenoptik ein ganz wesentlicher Trend zu erkennen, der in den letzten Jahren immer stärker an Intensität zunimmt. Das Stichwort in diesem ganz wesentlichen Zusammenhang lautet ohne jegliche Form von Zweifel Kontaktlinsen. Diese kleinen, meist für die Mehrheit aller Menschen unsichtbaren, Linsen erfreuen sich immer stärkerer Beliebheit. Ein Blick in dies diversen Optiker-Geschäfte zeigt ganz deutlich, dass es hinsichtlich der Kontaktlinsen eine unglaublich große Bandbreite an verschiedenen Formen und Modellen gibt. Hochgradig interessant ist aber vor allem auch die Geschichte der Entwicklung der heutigen Kontaktlinsen.
Grundsätzlich kann immer gesagt werden, dass es sich bei Kontaktlinsen, die auch oft als Haftschalen werden, gehören wie die Brillen und Monokel zu den so genannten Sehhilfen. Im Gegensatz zu den Brillen liegen die Kontaktlinsen direkt auf dem Augen, genauer gesagt auf der Hornhaut auf.
In der Fachwelt wird grundsätzlich zwischen den “harten” und den “weichen” Kontaktlinsen unterschieden. Bemerkenswert ist, wie gut sich mit Hilfe einer Kontaktlinse die meisten üblichen Sehfehler sehr gut behoben werden können. Zu diesen sehr gut behandelbaren Sehfehlern zählen seit einiger Zeit vor allem Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, die seltene Presbyopie oder auch der so genannte Astigmatismus. Selbst die mituner hochgradig komplizierten Augenfehlstellungen wie der Keratokonus oder Keratoglobus sind mit Hilfe von Haftschalen sehr gut behandelbar.
Wie sich vielleicht im Rahmen des Textes schon angedeutet hat, handelt es sich bei dem Thema Kontaktlinsen/Haftschalen um einen hochgradig komplexen Untersuchungsgegenstand. Aus diesem Grund erscheint es insbesondere für eine sinnvolle Heranführung an diese komplexe Thematik als sehr sinnvoll, sich zunächst mit der Geschichte und den ersten Entstehungsschritten der Kontaktlinse näher zu beschäftigen. Die theoretischen Ursprünge der heutigen Kontaktlinse reichen interessanterweise sehr weit zurück. Die erten Aufzeichnungen zu diesem Thema finden sich bereits bei dem französischen Philosophen Rene Descartes. Bereits im 17. Jahrhundert verfasste er erste Studien über eine optischce Linse, die direkt auf dem Auge getragen werden sollte. Einer der weltweit wegweisenden Entwicklungs-technischen Pioniere auf dem Gebiet der Kontaktlinsen war Adolf Eugen Frick. Er beschäftigte sich zum Ende des 19. Jahrhunderst serh ausführlch mit der Erforschung dieser bereits von Descartes ins Feld geführten optischen Linse. Das Ergebnis dieser intensiven Forschungen bestand dann in der Folge in den so genannten Skleralschalen. Diese wurden damals noch als reinem Glas hergestellt und waren auf grund ihres Materials und dem damit verbundenen durchschnittlichen Durchmesser von ca. 24mm für den Träger äußerst unkomfortabel.
Komfortabler wurde der Einsatz von diesen ersten Haftschalen erst später. Als in etwas ab dem Jahre 1939 Acrylglas als neuer, hochmoderner Werkstoff Eingang in die Kontaktlinsen-Herstellung fand, reduzierte sich der Durchmesser der Linsen auf etwa 10 Milimeter. Damit war es dann sogar möglich, eine derartige Kontaktlinse für etwa 10 – 12 Stunden am Tag zu tragen. Eines der größten Probleme hinsichtlich der gesamten Funktion dieser damaligen Acrylglas-Linsen bestand jedoch immer noch darin, dass dieser Werkstoff komplett luftundurchlässig war. dies war ein großes Problem, da eine aktive Versorgung mit Sauerstoff für das menschliche Auge sehr wichtig ist. Weitere wichtige und wegweisende namen in diesem Zusammenhang waren auf jeden Fall Heinrick Wöhlk und Otto Wichterle.
Wie bereits erwähnt findne sich in den modernen Optiker-Geschäften ganz verschiedene Typen von Kontaktlinsen und Haftschalen. Eine der großen Kategorien bilden die so genannten formstabilen bzw. harten Kontaktlinsen. Bis die weltweit ersten sauerstoffdurchlässigen formstabilen/harten Kontaktlinsen auf den internationalen Markt kamen dauerte es noch bis zum Jahr 1976.
Die Durchlässigkeit des Sauerstoff konnte in den folgenden Jahre durch die Optimierung des bei bei der Produktion der Linsen zum Einsatz gebrachten Kunststoffes ständig optimiert werden. Mittlerweile ist diese Durchlässigkeit heute bereits sieben bis zehnmal häher als bei den ersten luftdurchlässigen Linsen.
Die Kontaktlinsen schwimmen direkt auf dem so genannten Tränenfilm des Augen und birgen so nur noch ein geringes Risiko. Die Nährstoffversorgung des Augens ist gesichert und geschieht teilweise sogar komplett durch den Linsen-Werkstoff hindurch. Wichtig ist aber vor allem, dass der Träger die Benutzung überalterter Linsen auf jeden Fall versuchen sollte zu vermeiden.
Neben den harten Kontaktlinsen gibt es aber seit dem Jahr 1971 auch die so genannten weichen Kontaktlinsen auf dem Markt. Diese sind durch ihre Materialbeschaffenheit äußerst flexibel und passen sich da der Hornhaut-Form perrfekt an. dieser Umstand birgt sich dann wieder äußerst positiv auf den Tragekomfort aus. Druch den festeren Sitz der weichen Linse auf dem Auge, ist das Verlustrisiko der Linse wesentlich geringer als bei den harten Kontaktlinsen.
Kontaktlinsen heute
Ein ganz spezielle Art von Linsen stellen die seit etlichen Jahren immer verbreiteteren Tageskontaktlinsen dar. Bei dieser Form von Linsen handelt es sich im weiche Kontaktlinsen, die nach dem einmaligen Tragen entsorgt werden. Üblicher sind in diesem Zusammenhang aber die so genannten Monatslinsen. Diese werden von den meisten Kunden bevorzugt gekauft. Auch innerhalb der Monatslinsen kann wiederrum in zwei verschiedene Typen unterschieden werden. Auf der einen Seite gibt es die Art von Monatslinsen, die nur am Tage getragen werden und vor dem ins Bett gehen herausgenommen werden müssen. Auf der anderen Seite gibt es seit einiger Zeit die so genannten permanenten Monatslinsen. Auf Grund des hochwertigen Materials und der optimierten Sauerstoffdurchlässigkeit, können diese Linsen theoretisch ohne Unterbrechung Tag und Nacht bis zu 30 Tagen getragen werden. Viele Augenärtze raten allerdings davon ab, diese 30 tage auch wirklich auszureißen. Das Risiko eine irreparablen Entzündung der Hornhaut wäre in diesem Zusammenhang einfach zu groß.
Wo kann man günstig bestellen?
Der Onlinekauf von Linsen wird immer beliebter, daher steht für viele Kontaktlinsenträger die Frage, wo kann ich meine Linsen am günstigsten bekommen?
Da die Recherche von Preisen oft sehr zeitintensiv ist, hat sich die Nutzung eines Preisvergleiches für Kontaktlinsen etabliert.
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Was will man als Linsenträger mehr?
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1.
Kontaktlinsen Preisvergleich | April 1, 2010 um 6:25 am
Das mit dem Acrylglas habe ich nicht gewusst. Echt interessant. Werde ich gleich mal texten
2.
linsenmeister | April 1, 2010 um 7:37 am
Aber dann bitte mit Referenzangabe